Biografie

1963-1976 - Der Anfang
Geboren am 18. Juli 1963 in Lustenau/Österreich.
Volksschule von 1970-1974 in Lustenau
Realschule von 1974-1978 in Dornbirn
1979-1987 absolvierte ich ein Fernabitur bei Humboldt in Wien

Seit ich fünf Jahre alt bin, fahre ich Ski, und mit sieben Jahren begann ich mit Rennlauf. Nachdem ich bis 1976 für den ÖSV fuhr, veranlassten mich Funktionärsprobleme im Landesskiverband und im ÖSV, den Verband zu wechseln. Schließlich startete ich für Luxemburg.

1978-1980 - Kleine Fortschritte
Die Anfänge bei den FIS-Rennen waren hart doch schaffte ich es, mich innerhalb von drei Jahren bis in die 2. Gruppe im Weltcup vorzuarbeiten.

1981 - 1. Podium
Seit 1981 kämpfte ich schon regelmäßig im Slalom und Riesenslalom um Podiumsplätze mit. In Wengen 1981 gelang mir mit dem 2. Platz das erste von insgesamt 100 Stockerlplätzen in meiner Karriere.

1983 - 1. Sieg und 1. Tiefschlag
Nach stetigem Aufwärtstrend gelang mir der erste Sieg 1983 in Schweden vor Stenmark. Das selbe Jahr war aber auch verletzungsbedingt schwierig, da ich mir 1983 im März bei der Abfahrt von Lake Louise in Canada alle Bänder und einige Sehnen im linken Knie gerissen hatte. Seither bin ich 15% körperlicher Invalide.

1984-1985 - Der Zweikampf mit Stenmark

Trotz der schweren Verletzung im Vorjahr konnte ich 1984 mit 5 Slalomerfolgen Stenmark in seiner Paradedisziplin in die Schranken weisen und im Gesamtweltcup den 3. Platz erringen. Bei Olympia durfte ich allerdings nicht teilnehmen, da ich noch keinen Pass von Luxemburg erhalten hatte, und Gespräche mit dem ÖSV negativ endeten. 1985 war mit 11 Saisonerfolgen mein bestes Jahr und ich konnte im Slalom, Riesenslalom sowie im Gesamtweltcup die Glaskugel mit nach Hause nehmen!

1986, 1987, 1988 - Drei mäßige Jahre
1986 war, auch durch Verletzungen bedingt, ein eher mäßiges Jahr. Ich konnte den Gesamtweltcup verteidigen, doch wenige Siege erringen. 1987 und 1988 konnte ich zwar mit Siegen und Medaillen gute Erfolge nachweisen, doch waren meine schärfsten Rivale Pirmin Zurbriggen und Alberto Tomba stärker.

1989 - Rekordjahr
Da mir Zurbriggen in den beiden letzten Jahren den Weltcup weggeschnappt hatte, lag es nun wieder an mir, zu reagieren. Und ich reagierte heftig: Mit Siegen in allen Disziplinen in einem Jahr (noch heute unerreicht), holte ich mir alle Trophäen, die es 1989 zu gewinnen gab.

1990 - Unfreiwillige Pause
Nach der hervorragenden Saison 1989 holte mich das Verletzungspech ein. Mit dem Sturz im Super-G von Sestriere verlor ich die komplette Saison 1990, blieb aber wenigstens von einer Querschnittslähmung verschont, an der ich knapp vorbeigeschrammt war. Noch heute habe ich tägliche Rückenprobleme wegen dieser schwierigen Verletzung.

1991-1993 – Mit Schmerzen wieder oben
1991 konnte ich zwar die große Kugel wieder zurückerobern und mit dem Slalom-Gold bei der WM in Saalbach die Saison abrunden, doch war ich körperlich nicht mehr so fit, wie vor der schweren Verletzung von Sestriere. Erst 2003 erfuhr ich bei einer Routine-Untersuchung, dass ich haarscharf an einer Querschnittslähmung vorbei schrammte. Nur noch 25% der Muskulatur war an der rechten Beckenseite noch vorhanden, der Rest war durch Fettgewebe ersetzt. Da ich nur kurze, starke Phasen in der Saison hatte, reichte es 1992 nicht mehr zum Gesamtsieg, aber zu 2 Silbermedaillen bei Olympia. 1993 schaffte ich dann nochmals den großen Wurf mit der 5. großen Kugel, was bis heute unerreicht ist.

1994 - Letzter Versuch
Mit jedem Jahr fiel es mir schwerer, mich körperlich in Form zu bringen. 1994 war ich nur noch in den schnellen Disziplinen Top und konnte den Abfahrtsweltcup gewinnen. In der Gesamtwertung reichte es hinter Aamodt trotzdem noch auf Platz 2.

1995-1996 - Vergeblicher Kampf und goldenes Ende
In meinen letzten beiden Jahren im Weltcup war es mir nicht mehr möglich, körperlich zu trainieren und ich war fast ständig in Rehabilitation. Dadurch war auch meine Leistung im Winter beeinträchtigt. Ein vierter Platz im Gesamtweltcup 1995 und eine abschließende Goldmedaille bei der WM in Spanien 1996 waren die letzte Ausbeute am Ende meiner langen Karriere.

1997-2000 - Neue Ziele
In diesen Jahren machte ich relativ viel Freizeitsport, um meinen Körper langsam „abzutrainieren“ Geschäftlich war ich tätig in verschiedenen Gebieten wie Promotion und Journalismus.

Seit 2001

Seit Januar 2001 errichtete ich mit Partnern die längste Skihalle der Welt, das Alpincenter in Bottrop. Das Alpincenter führte ich bis zum erfolgreichen Verkauf im Sommer 2004 an die Holländische Hotel-Gruppe Van der Valk. Das Alpincenter ist mittlerweile die bekannteste Freizeit-Einrichtung im Ruhrgebiet mit 1 Mio Kunden pro Jahr.

Girardelli Skiwear
Seit 2004 sind wir mit Skiwear für Kinder am Markt und ab 2008 findet man auch unsere brandneue Linie für Erwachsene in den Sportgeschäften.

Consulting seit 2005
Seit 2005 berate ich den Bulgarischen Skiverband und versuche, die 15 jährige Vernachlässigung des Skisportes im Lande wieder auszumerzen. Erste Ansätze mit jungen Läufern und Läuferinnen sind schon sichtbar.

Events und Vorträge
Als interessante und anspruchsvolle „Nebenbeschäftigung“ organisiere ich Ski-Events in Ischgl, St Moritz, Mühlbach und Bansko/Bulgarien.
Meine Partner hier sind MLP, CS, UBS, Jefferies, Barclays, Aldiana uvm.

Kooperationspartner

Bansko Skigebiet in Bulgarien
Ischgl
St Moritz
Kempinski-Hotels
Roxa-Skischuhe
Head-Ski

Privat:
Seit September bin ich mit Andrea verheiratet und wir haben zwei bezaubernde Töchter namens Iman Tyra (3) und Tamina (1).
Meine beiden älteren Kinder, Alexander (14) und Caroline (7) leben in Vorarlberg.

 
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